Lienzer Hüttentour mit dem MTB        

Lienz in Osttirol ist jedem bekannt, aber wer hat schon einmal Lienz als Ausgangspunkt für MTB-Touren gewählt?

So viele Möglichkeiten, ohne große Anfahrtswege, direkt in eine großartige Bergwelt zu gelangen, ist ganz selten und ich kann diesen Versuch jeden einmal empfehlen.

Josef Auer u. Franz Resch hatten diesen Versuch unternommen, aber leider ist die eingeplante Zeit zu kurz geworden.

Unsere 1. Tour führte uns auf die Lienzer Hütte:  Nachdem der Weg von Lienz über Nußdorf-Debant einmal gefunden ist, ist ein verfahren unmöglich. Man fährt auf einer guten Forststraße entlang der Dabant, in der traumhaften Bergwelt, im Nationalpark Hohe Tauern, bis zur Lienzer Hütte. Hier sollte man sich auf jeden Fall Zeit für eine Pause nehmen, ehe der Rückweg über Zettersfeld angetreten wird.

Unsere 2. Tour unternahen wir auf den Hochstein: Über die Pustertaler Höhenstraße und von Bannberg weiter über eine Mautstraße gelangt man auf Asphalt beinahe bis zur Hochsteinhütte. Von hier aus hat man einen Ausblick der unbeschreiblich ist, im Süden die Lienzer Dolomiten, im Norden die Schobergruppe, jeweils unterbrochen vom Pustertal, Drautal und Iseltal. Von der Hütte ist es nur mehr ein kurzer Abstecher bis zum Gipfelkreuz. Anschließend geht es ca. 500 m weiter über eine kurze steile Abfahrt bis zum nächsten Forstweg. Auf diesem gelangt man zur Moosalm und weiter über die Sternalm wieder nach Leisach, unserem Einstiegspunkt zurück.

Die 3. Tour führte uns von Lienz aus zum Triestacher See, über die Lienzer Dolomiten Hütte  und weiter zur Karlsbader Hütte auf 2260 m. Von der Lienzer Dolomiten Hütte zur Karlsbader Hütte ist der Weg etwas schwieriger zu befahren. Aber mit guter Kondition und  Fahrtechnik lohnt es sich auf jeden Fall, da die Bergwelt und der Ausblicke sehr imposant sind. Nach einer verdienten Pause auf der Hütte geht es über die gleiche Strecke zurück.

Als Letzte Etappe hatten wir die große Compedal-Runde gewählt. Der Einstieg erfolgt in Mittewald im Pustertal und führt über die Compedal Schihütte weiter über Tschicker Kaser zurück nach Thal im Pustertal. Bei dieser Tour ist etwas Kondition gefragt. Es sind kaum bewirtschaftete Hütten auf der Strecke und daher empfehlenswert genug zum Trinken dabei zu haben. Da die Tour nicht gut markiert ist, sollte man auf jeden Fall eine Karte im Gepäck haben.

Bei allen Etappen ist die Waldschenke in Amlach der Ausgangspunkt gewesen. Die einzelnen Fakten der Tour können in den GPS Daten ersehen werden.

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