RC-Arbö-Sk Vöest
MTB-Tour.... Alpentransversale Graz - Schladming


Streckeninfo

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Nachdem wir im Juni 2000 bereits einen Teil der Alpentour, genauer gesagt von Mürzzuschlag nach Ramsau, mit dem MTB gefahren sind, war es höchste Zeit auch den südlicheren Abschnitt von Graz nach Schladming in Angriff zu nehmen.

Am 6.6.07 war es schließlich soweit.
Mit dem Zug ging es zuerst von Linz nach Graz. Unsere 1. Etappe führte uns 85km bis nach Köflach. Wir hatten über 5 Bergspitzen mit insgesamt 2200 hm zu bewältigen und konnten uns so optimal auf die Alpentour einstellen. Die höchsten Bergspitzen lagen hier bei etwa 1000m.

Auf der 2. Etappe kamen wir nach einem ausgiebigen Frühstück bereits bei der Auffahrt über das Alte Almhaus (1640m) und weiter auf das Gaberl mächtig ins schwitzen. Unser Rucksack mit ca. 6 – 7 kg war noch nicht zur Gewohnheit geworden und die Sonne versteckte sich leider hinter dichtem Nebel, sodass wir die Ausblicke nicht genießen konnten. Es blieb uns daher nichts anderes übrig, als dass wir unsere Windjacken anzogen und die Abfahrt bis nach Kleinlobming - großteils leider auf Asphalt - aber dafür mit 80 km/h Spitzengeschwindigkeit hinabdonnerten um anschließend wieder auf die 1547m nach Steinplan hinaufzuklettern. Nach einer kurzen Mittagspause setzten wir unsere Tour nach Knittelfeld - vorbei am Tremmelberg - fort. Unser Etappenziel an diesem Tag war Seckau.

Die 3. Etappe war geprägt durch manche „Irrfahrten“ . Dadurch hatten wir viel mehr an Höhenmeter und Kilometer als geplant zu bewältigen. Der Wettergott hatte uns dafür mit Sonnenschein beschenkt. Wir mussten ebenfalls wieder 5 Bergspitzen überqueren, bevor wir am Abend unser Etappenziel in Baierdorf erreichten.

Auf der 4. Etappe starteten wir in der Früh über den Sölkpass (1788m) in Richtung Stein an der Enns. Die Tour führte uns weiter über einige Abstecher in den südlichen Bergen entlang dem Ennstal - unter anderem auf der Schipiste des Hauser Kaiblings - ehe uns ein Gewitterregen ca. 4 km vor Schladming abrupt stoppte.

 

Die ca. 350 km mit insgesamt 10700 Hm wurden von uns auf 4 Etappen gefahren. Es waren täglich ca. 85 – 90 km mit ca. 2000 – 3000 Hm zu bewältigen. Je nach Streckenführung wurden dabei ca. 50% der Etappen auf Asphalt gefahren. Die gefahrenen Forstwege sind fahrtechnisch, abgesehen von ein paar kurzen Ausnahmen, nicht sehr anspruchsvoll. Wichtig war es, eine sehr gute Kondition mitzubringen, da wir immer mit einem ca. 6kg schweren Rucksack unterwegs waren. Schade war es, dass der Großteil der Strecke in Wäldern zu fahren ist und somit die Landschaft nur wenig bewundert werden konnte..


Teilnehmer: Manfred Leitner, Walter Stöllnberger , Christian Bruckner, Andreas Findenig, Franz Resch .