Diese drei Radsportler sind längst erprobt auf Ausdauerstrecken, so suchen sie immer wieder neue
Herausforderungen. Die hervorragenden Zeiten von Mario Kirch 80. Rang 8:13`(Schnitt 35,85 km/h), Wagner
Leopold mit Rang 353 und einer Zeit von 9:40`(Schnitt 30,48 km/h) und Grausam Reinhold, Rang 355 mit einer Zeit
von 9:41` (Schnitt 30,43 km/h) kommen nicht von irgendwo, sondern nur durch beinhartes Ausdauertraining. Leider
war das Wetter nicht
gerade einladend für
die ca. 1000
Teilnehmer dieses
Radmarathons.
Unmittelbar vor dem
Start öffnete der
Himmel seine Schleusen
und abgesehen von einigen Unterbrechungen änderte sich bis ins Ziel nichts daran. Das Tempo war trotz dieser
Bedienungen sehr hoch, wenn man bedenkt, dass unsere Fahrer fast bis zur halben Distanz einen Schnitt von fast
40 km/h hatten. Erschwerend für unsere Jungs war natürlich auch, dass wir ihnen während des Marathons keine
Betreuung bieten konnten. Sie waren somit während des Rennens auf sich alleine gestellt. Dass da natürlich auch
Zeit auf den Verpflegestationen liegen bleibt ist klar oder dass bei wechselnden Wetterbedienungen nicht immer die
passende Kleidung mit dabei ist. Umso höher ist der 80. Rang von Mario Kirch einzuschätzen, da bei den vorderen
Platzierungen jeder Rennfahrer ständig betreut wird und somit keine Zeit auf den Labestationen verbringt. Marion
Kirch wäre das Auslassen von Verpflegestationen beinahe zum Verhängnis geworden, da er auf den letzten
Anstiegen nichts mehr zu trinken hatte. Als Unterstützung waren noch Miro Kirh, Franz Resch und Heli
Forstenlehner mit dabei. Wobei Heli ein Fahrrad dabei hatte, aber mehr den Bus als Untersatz liebte. Miro und Franz
unternahmen mit den anderen Drei an den Tagen vor dem Marathon noch sehr schöne Touren entlang dem
Gardasee bis zum Iseosee. Auf dem Programm stand auch noch der Besuch bei Colnago, dass jedoch auf Grund
des Freitags und des Zwickeltages geschlossen war. Alternativ wandelten wir uns zu Motorsportfans und besuchten
die Rennstrecke in Monza, wo wir dann das Glück hatten, dass Qualifikationstraining für die “Coppa Intereuropa
2011” von der Boxengasse aus zu beobachten.